Gebäudereste im Sperrzeugamt

Dieses ist der 2.Teil über das Sperrzeugamtes Starkhorn bei Unterlüß.

Dieses Mal möchte ich ein paar Fotos zeigen, die ich an zwei Stellen im unteren Bereich des Sperrzeugamtes im Mai 2024 gemacht habe.

In Gebiet des Sperrzeugamtes Starkshorn wurde im 2.Weltkrieg Munition und Minen für die Deutsche Marine hergestellt.

Dieses Waldgebiet gehörte zum Zeitpunkt des 2. Weltkrieges zur Verwaltung in Eschede und ging erst danach durch ein Gebietstausch in den Bereich der ehemaligen Gemeinde Unterlüß (gehört jetzt zusammen mit Hermannsburg seit 2015 zur Gemeinde Südheide) über.

Zum Zeitpunkt meiner Besuche in der Jahren 2011 bis 2014 waren in den jetzt wieder fotografierten Bereich noch offene Kellergeschosse bzw. Bodenplatten zu sehen.

Nach dem 2.Weltkrieg wurden die meisten Bunker durch die englischen Soldaten mit der vorhandene Restmunition teilweise die Decken und Seiten gesprengt um sie, wie der im ersten Teil gezeigten Bunker unbrauchbar zu machen.

Die Zufahrten zu dem Sperrgebiet zurückgebaut und sind nur noch an den besonders auffälligen Pforten zu den ehemaligen Sondergebiet zu erkennen.

Seit dem gilt dieses Gebiet wegen Gift- und Sprengstoffe als beschildertes Sperrgebiet auch ohne Zaun, wobei die darauf hinweisenden Beschilderungen zwischen 2011 und 2017 bzw. auch jetzt schon wieder an Zugängen teilweise fehlen.

Im Jahr 2019 ist man angefangen und hat einige gesprengte Restbunker abgerissen, anstelle hier die Chance zu nutzen daraus ein Anti-Krieg-Denkmal für geführte Führungen, aber auch durch Informationstafel zum Thema an den Grenzen des Sondergebietes zur Geschichte in dieser Region zu machen.

Nach einen Gespräch mit einen Bekannten habe ich nun auch noch erfahren, das der Rückbau der Bunker und die Sanierung des dortigen Bodens auch zum Schutz des Grundwassers und Trinkwassers für die Orte der Umgebung z.B. der Stadt Celle stattfindet. In Trinkwasser dieser Stadt wurden jetzt auch geringe Spuren von Sprengstoffen gefunden, die auch auf das eingesickerten Regenwasser in diesen Gebiet zurück zu führen sind.

Bunker im Sperrzeugamt

In diesen Blog möchte ich euch zwei verschiedenen Bunker als Beispiele für die noch vorhandenen Bauten im ehemaligen Sperrzeugamt Starkshorn bei Unterlüß zeigen.

Als erstes möchte ich euch noch ein paar Fotos von den intakten Bunker aus meinen Video zeigen.

In Gebiet des Sperrzeugamtes Starkshorn wurde im 2.Weltkrieg Munition und Minen für die Deutsche Marine hergestellt.

Als zweites möchte ich euch noch ein paar Fotos von einen Bunker zeigen, bei denen die Decke abgesprengt wurde aber inzwischen sich die Natur den jetzt wieder offenen Raum zurückgeholt hat.

Nachdem 2.Weltkrieg wurden die meisten Bunker gesprengt und die Zufahrten zu dem Sperrgebiet zurückgebaut, bis auf die besonders auffälligen Pforten zu den Sondergebiet.

Seit dem ist dieses Gebiet wegen Gift- und restliche Sprengstoffe nur ein beschildertes Sperrgebiet ohne eine durchgehende Eizäunung, wobei die darauf hinweisenden Beschilderungen an den entsprechenden Zugängen zwischen 2011 und 2017 bzw. auch jetzt schon wieder teilweise fehlen.

Im Jahr 2019 ist man angefangen und hat einige gesprengte Restbunker abgerissen, anstelle hier die Chance zu nutzen daraus ein Anti-Krieg-Denkmal für geführte Führungen zur Geschichte in dieser Region zu machen oder auch der Rande des Sperrzeugamtes mit Infotafel auf die Geschichte dieses Waldgebietes hin zuweisen.

Die Fotos für diesen Blog habe ich im Mai 2024 gemacht.

Nachtrag 28.05.2024:

Nach einen Gespräch mit einen Bekannten habe ich erfahren, das der Rückbau der Bunker und die Sanierung des dortigen Bodens auch zum Schutz des Grundwassers und Trinkwassers für die Orte der Umgebung z.B. der Stadt Celle stattfindet. In Trinkwasser dieser Stadt wurden jetzt auch geringe Spuren von Sprengstoffen gefunden, die auch auf das eingesickerten Regenwasser in diesen Gebiet zurück zu führen sind.

Bunker Sperrzeugamt

Ich möchte euch jetzt einemal ein paar Fotos aus meinen persönlichen Archiv zeigen.

Auf diesen Fotos ist der mir letzte bekannte und intakte Bunker von außen und innen des ehemaligen Sperrzeugamtes Starkshorn bei Unterlüß zu sehen.

Die restlichen Gebäude und Objekte in diesen Gebiet wurden nach dem 2. Weltkrieg durch die britischen Truppen gesprengt und die Trümmer liegen gelassen.

Diese Einrichtung fertigte in Jahren 1939 bis 1945 Seeminen, Munition und andere Sachen im Schutz des dortigen Waldes für die deutsche Marine.

Hierzu gehörte auch die Verladerampe aus meinen Blog, die als Umladebahnhof zur öffentlichen Bahnstrecke diente.

Ursprünglich gehörte das jetzige Sperr- bzw. Sondergebiet zur Gemeinde Eschede und ging erst später durch eine Gebietstausch an die Unterlüß die jetzt zur Gemeinde Südheide gehört.

In diesen Gebiet ist der Zutritt eigentlich nicht erlaubt, weil man dort noch Reste Sprengstoffen vermutet aber ich sehe die Gefahren eher im Bereich der Giftstoffe im Boden bzw. durch Löcher und Bunkerreste im Gelände die zu Unfällen führen können.

Es besteht leider kein Interesse der öffentlichen Hand die Geschichte des Bunkers als auch des gesamten Gebietes zu bewahren, ich habe sogar das Gefühl das man bewusst die Geschichte des 3.Reich und deren Orte im Landkreis Celle bewusst vergessen lassen will.

Nach meinen Empfinden eignet sich diese Objekt des 2. Weltkrieges als öffentliches Mahnmal gegen den Krieg, Rassismus und Faschismus und sollte dementsprechend für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Die Fotos für diesen Blog habe ich im Oktober 2022 gemacht.

Verladerampe Starkshorn August 2020

Dieser Videozusammenschnitt zeigt die alte Verladerampe des ehemaligen Sperrzeugamtes Starkshorn aus der Nähe von Unterlüß die versteckt im Wald liegend der Übergang zum öffentlichen Bahnnetz darstellt.
Im Sperrzeugamt Starkshorn wurden während des 2.Weltkriegs Minen und Munition für die Marine hergestellt und über die Verladerampe wurden die Rohstoffe angeliefert bzw. die Endprodukte ausgeliefert.
Aufgenommen habe ich die Videos Anfang August 2020.