IG-Farben-Wiese 2026

Bei meiner Radtour am Sonntag den 5.April 2026 habe ich bei meiner Radtour in der Nähe Schelploh wieder mal den Skuplturenpark aus dem Jahre 1999 an der IG-Farben Wiese besucht, die im Rahmen der Erstellung der Magischen-Orte-Tour hier erstellt wurde.

Auf dieser Tour bin ich von der Sternkreuzung Schelploher Stern gekommen und anschließend zum Standort der ehemaligen Synthetischen Hirsch in Weyhausen bei Eschede und nach Breitenhees weiter gefahren.

Der Zugang zu diesen Objekt liegt an der Bundesstraße 191 zwischen Breitenhees und Eschede bei Kilometerstand 25,8 und ist durch einen Wegweiser des ADFC am Radweg ausgeschildert.

Die Schilder von der Zufahrt zu den IG-Farben-Wiese habe ich bereits im März 2025 gemacht.

Als erstes gibt es dort die Skulptur Farbfässer der Lehrte stammenden Künstlerin Hildegard Mohn auf den UTM-Koordinaten 32 U 591081 5848614, die wie der Name schon sagt aus aufgestapelten Fässern in Blau, Rot, Gelb und Grün.

Mir ist aufgefallen, das bei meinen Besuch wegen des abgebrochen Pfahles das Infoschild zum Objekt jetzt an den Fässern lehnt.

An dieser Stelle wurde von September 1888 bis zum Brand im Frühjahr 1904 hier im Auftrag der Farbenfabrik vorm. Friedrich Bayer & Co aus Barmen an der Wupper Diaethylsulfodimetylmetnan hergestellt. Zuvor wurde das Produkt in Barmen an der Wupper von Anfang Dezember 1887 bis zur Schließung der Produktion von Amtsseite Anfang April 1888 hergestellt.

Aufgrund der Geruchsbelästigung bei der Herstellung wurde dieses abgelegene Gelände durch Vermittlung von Schoppe & Stolzenberg vom Vorbesitzer Becker aus Schelploh abgekauft.

Dieser war durch seine angespannte wirtschaftliche Lage nicht abgeneigt das Gelände mit Wasserrad am Bach, Sägemühle und einigen weitere Schuppen abzugeben. Zum Anfang haben hier mangels brauchbarer Mitarbeiter vor Ort Tagelöhner von Elberfeld hier gearbeitet und gelebt.

Ende Juli 1888 fing man an die Produktion vorzubereiten und im September 1888 ging die Produktion los, bis die Fabrik im Jahre 1904 abbrannte und aufgegeben wurde. Aufgrund der dünnen Besiedlung und Nachrüstung der dortigen Technik wurde hier auch später Merkaptan und Merkaptol hier produziert, wobei das Merkaptol ein Vorprodukt für die weitere Produktion in Elberfeld war. Die Informationen für diesen Blog har ich auf der ehemaligen Interseite http://www.magische-orte.de/real-existierende-orte/die-ig-farben-wiese-stinkt-zum-himmel/warum-gerade-schelploh.html gefunden.

Als zweites steht die Skulptur Feierabend der aus Celler stammende Künstlerin Edel Klatt im Kellerbereich bzw. den noch erkennbaren Fundamenten der ehemaligen Sägemühle auf der UTM-Koordinaten 32 U 591136 5848600 in Form einer Wanne mit dabei liegenden Waschzeug.

Hintergrund dieser Skulptur ist, das sämtliche Mitarbeiter der Fabrik verpflichtet waren sich zum Feierabend in der Fabrik zu waschen um den aufgenommen den Geruch los zu werden.

Als drittes die Skulptur „Dämon des Gestankes“ des 2004 in Celle verstorbenen Künstlers Tom Reichelt auf den UTM-Koordinaten 32 U 591232 5848529 an der Brücke über die Lutter an der Station N10 des Themenweges „WAS(ser) ERLEBEN… …durch Wald am immergrünen Bach“ am Ende des öffentlichen Weges für Radfahrer und Wanderer.

Auch hier habe ich schon bei meinen Besuch im Jahre 2025 festgestellt, das der Baumstumpf, wo die Skulptur draufstand, verrottet ist und deshalb jetzt am Boden liegt zum Zuwachsen.

Ältere Fotos aus dem Juni 2023 habe ich auf dieser Seite im Jahre 2025 veröffentlich.

Überreste Wächter meiner Wege

Bei meiner Radtour am Sonn tag den 3. Mai 2026 habe ich diese Fotostelle besucht.

Es handelt sich hierbei um einen hölzernen Pfahl mit ehemals beidseitigen Gesicht und blauer Abdeckung liegend im Verlauf des Radwanderweges von Scharnhorst nach Marwede bei Eschede und jetzt im Seitenstreifen liegend.

Den natürlichen Verfall dieses Objektes habe ich bereits in den vergangenen Jahren beobachtet und den jetzigen Zustand kommt für mich nicht überraschend.

Fotos vom Verfall aus dem September 2020 und April 2023 habe ich auf meiner 1.Seite ruhlerhof.de veröffentlich.

Fundamentsreste Quarmühle 2026

Nachdem ich bereits in letzten Jahr schon neue Fotos von dieser Fotostelle aus der Nähe von Eschede zeigen wollte, hat es jetzt endlich geklappt.

Jetzt habe ich dieses Jahr am Mittwoch den 11.März und Ostermontag den 06.April wieder mal besucht.

Vor enigen Jahren bin ich bei der Recherche über interessante Fotostellen in meiner Umgebung auf der Seite https://vergessene-orte.blogspot.com/2013/09/die-quarmuhle.html mit zahlreichen Informationen zu diesen Objekt gestoßen.

Nach einigen Fehlversuchen gab mir dann mein damaliger Nachbar H. Neumann den entscheidenden Tipp über den Standort dieses Objekts.

Es handelt sich hierbei um die Fundamentsreste auf den UTM-Koordinaten 32 U 581175 5841222 des ehemaligen Ausflugslokal am Quarmbach mit dem dazugehörigen Parkplatz Walcholderhain an der Bundesstraße 191 Kilometer 13,5.

Abgebrannt ist diese Objekt am 28. Juli1983 bevor das Gebäude bereits durch Wandalismus am 6. Dezember schwer beschädigt wurde.

Der letzte Besitzer war seit 1977 ein Niederländer Hotelier der dort einen Freizeitpark mit Ferienwohnungen geplant hatte, aber keine Genehmigung für diese Projekt bei der Bezirksregierung Lüneburg bekommen hat.

Ein Weiterverkauft des Objekt ist am Kaufpreis gescheitert.

In den Jahren 1946 bis 1975 wurde an dieser Stelle ein Ausflugslokal mit einer größeren Wasserfläche mit Tret- und Segelbooten betrieben.

Im Februar 1975 ging durch Unachtsamkeit der Staudamm und das dazugehörige kaputt, was dazu führte das die große Wasserfläche verloren ging und langsam zuwuchs.

Vor dem zweiten Weltkrieg, gemäß Celleschen Zeitung wurde hier eine seit 1931 eine Badeanstalt betrieben.

Der Vorgängerbau der auch Quernemoller genannt wurde und die ca. 500 Meter vor der Mündung des Quarmbaches in die Aschau bei Habighorst stand bis er 1870 abgetragen wurde.

Dieses Objekt wurde bereits im Jahre 1438 im Schatzregister der Großvoigtei Celle erwähnt und gehörte zum Rittergut Habighorst.

Ältere Fotos aus dem April 2018 sind auf meiner 1.Seite ruhlerhof zu sehen.

Auf folgender Internetseite habe ich die Erwähnung über diesen Blog aus dem Jahre 2020 gefunden:

https://www.gutefrage.net/frage/was-passiert-mit-einem-dorf-wenn-es-komplett-unbewoht-ist

Der Inhalt ist:

„Von Experte rotesand bestätigt

Neugier4711

Deutschland, Deutschland, Österreich & Schweiz

vor 3 Tagen

Das ein Dorf vollständig freiwillig verlassen wird passiert in Deutschland extrem selten. Mir ist nur ein einziges Dorf in Niedersachsen bekannt, welches nicht in einem militärischen Sperrgebiet lag, nicht dem Bodenschätzeabbau (Braunkohle) im Weg stand etc. und dennoch verlassen wurde, obwohl es sogar an einer Bundesstraße sich befand mit Bushaltestelle.

Quarmühle https://www.komoot.com/de-de/highlight/5646832 war schon immer ein sehr kleiner unbedeutender Ort mit Mühle gewesen. Die Umgebung war sumpfig und mit Birkenwäldern bedeckt. In meiner Kindheit bestand der Ort nur noch aus zwei Häusern. Das eine war ein Restaurant mit Bootsverlei, um auf den kleinen See Tretboot fahren zu können und im anderen Haus wohnten die Betreiber der Gastwirtschaft. Die wenigen älteren Häuser waren schon weg und das Gasthaus war in den typischen Stil der 60er Jahre errichtet.

Heute hat tatsächlich die Natur das Gebiet zurück erobert, einschließlich dem ehemaligen Ruhlerhof, der mir vom Namen nicht einmal bekannt war https://ruhlerhof.de/2020/02/16/fundamentsreste-quarmuehle/ Noch viele Jahre stand das grüne Ortsschild Quarmühle an der Bundesstraße und in den Straßenkarten der frühen 80er Jahren war der schon nicht mehr existierende Ort immer noch eingetragen.“

Update Lutterport.de (18)

Auf meiner 2.Seite habe ich jetzt 92 Blogs eingestellt.

Als erstes habe möchte ich euch auf den Blog über Schutzhütte am Bargfelder Weg zwischen Bargfeld bei Eldingen und Marwede hinweisen.

Die Wanderkarte ohne Bank gegenüber des Unterlüßers Friedhofes habe ich auf dem Heimweg von der Arbeit im Januar 2026 besucht.

Danach habe noch den Blog über die Brücke im Verlauf des sogenannten Räuberweges aus der Nähe von Lutterloh aus dem Januar 2026 hinweisen.

Zum Schluss noch zwei Blogs über Bänke im Bereich bzw. am Zugang zur Heidefläche am Schillohsberg bei Lutterloh aus dem Februar 2026.

Update Lutterport.de (16)

Auf meiner 2.Seite lutterport.de habe ich jetzt 81 Beiträge eingestellt.

Die Blogs sind alles Fotostellen von meiner Radtour im August 2025 in und bei Marwede bei Eschede.

Die ersten vier sind Fotostellen aus der Ortschaft aus Marwede aus der Endeholzer Straße.

Der letzte Blog ist eine Fotostelle im Waldrand am Rande des Bedarfsweg von Marwede nach Räderloh bei Steinhorst im Landkreis Gifhorn.

Umgefahrener Wegweiser bei Lohe 2023

Auf meiner Rückfahrt bei meiner Radtour im Oktober 2023 von Eschede über Lohe zurück nach Lutterloh habe ich folgende Fotostelle wieder mal besucht.

Es handelt sich um den umgefahrenen steinernen Wegweiser auf den UTM-Koordinaten 32 U 586454 5848387 im Verlauf des ehemaligen Rundweg 10 des Naturpark Südheide aus der Richtung Starkshorn bzw. der 2010 abgerissenen Eisenbahnbrücke der ehemlaigen Gemeinde Unterlüß in Richtung Dalle und Lohe, sowie den Verbindungsweg in Richtung der Bundesstraße 191 Richtung Eschede.

Jetzt entspricht diese Fotostelle schon eher einen Bilderrätsel für aufmerksame Zeitgenossen.

Dieses Objekt wurde bereits in den Jahren 2012 umgefahren und nie wieder aufgerichtet.

Ältere Fotos von dieser Fotostelle aus dem April 2010 und 2012 sind in meinen Blog auf meiner 1.Seite ruhlerhof.de zu sehen.

Hinweisschild Wildruhezone 2023

Bei meiner Radtour im Oktober 2023 bin auf der Rückfahrt von Eschede in Richtung Lutterloh bzw. Lohe auch an diesen kleinen Wäldchen am Rande der Bundesstraße 191 zwischen Eschede und Breitenhees und den dortigen Wanderweg aus Richtung Eschede vorbei gekommen.

An der kleinen Zeigweg Richtung Feld auf den UTM-Koordinaten 32 U 584951 5944996 habe ich das mir bekannte Schild mit der Aufforderung zum verbleib auf den offizielle Wegen wieder mal besucht.

Ich finde es schade, das man immer wieder darauf hinweisen muss das man bei Radtouren und Spaziergängen doch nur die markierten Wege bzw. nur die nicht durch Schranken oder Schilder gesperrten Wald- und Wirtschaftswege benutzt.

Ältere Fotos aus dem Mai 2021 von dieser Fotostelle sind in meinen Blog auf meiner 1.Seite ruhlerhof.de zu sehen.

Meilensteine bei den Aschauteichen

Bei meiner Radtour im Oktober 2023 bin ich auf meiner Rückfahrt von Eschede nach Lutterloh bin ich auch durch die Ansiedlung Aschauteiche an der Bundesstraße 191 zwischen Breitenhees und Eschede vorbeigekommen.

Hier habe ich an einer Privateinfahrt zwei kleine Meilensteine entdeckt.

Ob diese Meilensteine hier immer gestanden haben oder hierher nachträglich versetzt wurden ist mir nicht bekannt.