Bei meiner Radtour am Sonn tag den 3. Mai 2026 habe ich diese Fotostelle besucht.
Es handelt sich hierbei um einen hölzernen Pfahl mit ehemals beidseitigen Gesicht und blauer Abdeckung liegend im Verlauf des Radwanderweges von Scharnhorst nach Marwede bei Eschede und jetzt im Seitenstreifen liegend.
Den natürlichen Verfall dieses Objektes habe ich bereits in den vergangenen Jahren beobachtet und den jetzigen Zustand kommt für mich nicht überraschend.
Fotos vom Verfall aus dem September 2020 und April 2023 habe ich auf meiner 1.Seite ruhlerhof.de veröffentlich.
Nach einigen Fehlversuchen gab mir dann mein damaliger Nachbar H. Neumann den entscheidenden Tipp über den Standort dieses Objekts.
Es handelt sich hierbei um die Fundamentsreste auf den UTM-Koordinaten 32 U 581175 5841222 des ehemaligen Ausflugslokal am Quarmbach mit dem dazugehörigen Parkplatz Walcholderhain an der Bundesstraße 191 Kilometer 13,5.
Abgebrannt ist diese Objekt am 28. Juli1983 bevor das Gebäude bereits durch Wandalismus am 6. Dezember schwer beschädigt wurde.
Der letzte Besitzer war seit 1977 ein Niederländer Hotelier der dort einen Freizeitpark mit Ferienwohnungen geplant hatte, aber keine Genehmigung für diese Projekt bei der Bezirksregierung Lüneburg bekommen hat.
Ein Weiterverkauft des Objekt ist am Kaufpreis gescheitert.
In den Jahren 1946 bis 1975 wurde an dieser Stelle ein Ausflugslokal mit einer größeren Wasserfläche mit Tret- und Segelbooten betrieben.
Im Februar 1975 ging durch Unachtsamkeit der Staudamm und das dazugehörige kaputt, was dazu führte das die große Wasserfläche verloren ging und langsam zuwuchs.
Vor dem zweiten Weltkrieg, gemäß Celleschen Zeitung wurde hier eine seit 1931 eine Badeanstalt betrieben.
Der Vorgängerbau der auch Quernemoller genannt wurde und die ca. 500 Meter vor der Mündung des Quarmbaches in die Aschau bei Habighorst stand bis er 1870 abgetragen wurde.
Dieses Objekt wurde bereits im Jahre 1438 im Schatzregister der Großvoigtei Celle erwähnt und gehörte zum Rittergut Habighorst.
Ältere Fotos aus dem April 2018 sind auf meiner 1.Seite ruhlerhof zu sehen.
Auf folgender Internetseite habe ich die Erwähnung über diesen Blog aus dem Jahre 2020 gefunden:
Das ein Dorf vollständig freiwillig verlassen wird passiert in Deutschland extrem selten. Mir ist nur ein einziges Dorf in Niedersachsen bekannt, welches nicht in einem militärischen Sperrgebiet lag, nicht dem Bodenschätzeabbau (Braunkohle) im Weg stand etc. und dennoch verlassen wurde, obwohl es sogar an einer Bundesstraße sich befand mit Bushaltestelle.
Quarmühle https://www.komoot.com/de-de/highlight/5646832 war schon immer ein sehr kleiner unbedeutender Ort mit Mühle gewesen. Die Umgebung war sumpfig und mit Birkenwäldern bedeckt. In meiner Kindheit bestand der Ort nur noch aus zwei Häusern. Das eine war ein Restaurant mit Bootsverlei, um auf den kleinen See Tretboot fahren zu können und im anderen Haus wohnten die Betreiber der Gastwirtschaft. Die wenigen älteren Häuser waren schon weg und das Gasthaus war in den typischen Stil der 60er Jahre errichtet.
Heute hat tatsächlich die Natur das Gebiet zurück erobert, einschließlich dem ehemaligen Ruhlerhof, der mir vom Namen nicht einmal bekannt war https://ruhlerhof.de/2020/02/16/fundamentsreste-quarmuehle/ Noch viele Jahre stand das grüne Ortsschild Quarmühle an der Bundesstraße und in den Straßenkarten der frühen 80er Jahren war der schon nicht mehr existierende Ort immer noch eingetragen.“
Auf meiner Rückfahrt bei meiner Radtour im Oktober 2023 von Eschede über Lohe zurück nach Lutterloh habe ich folgende Fotostelle wieder mal besucht.
Es handelt sich um den umgefahrenen steinernen Wegweiser auf den UTM-Koordinaten 32 U 586454 5848387 im Verlauf des ehemaligen Rundweg 10 des Naturpark Südheide aus der Richtung Starkshorn bzw. der 2010 abgerissenen Eisenbahnbrücke der ehemlaigen Gemeinde Unterlüß in Richtung Dalle und Lohe, sowie den Verbindungsweg in Richtung der Bundesstraße 191 Richtung Eschede.
Jetzt entspricht diese Fotostelle schon eher einen Bilderrätsel für aufmerksame Zeitgenossen.
Dieses Objekt wurde bereits in den Jahren 2012 umgefahren und nie wieder aufgerichtet.
Ältere Fotos von dieser Fotostelle aus dem April 2010 und 2012 sind in meinen Blog auf meiner 1.Seite ruhlerhof.de zu sehen.
Bei meiner Radtour im Oktober 2023 bin auf der Rückfahrt von Eschede in Richtung Lutterloh bzw. Lohe auch an diesen kleinen Wäldchen am Rande der Bundesstraße 191 zwischen Eschede und Breitenhees und den dortigen Wanderweg aus Richtung Eschede vorbei gekommen.
An der kleinen Zeigweg Richtung Feld auf den UTM-Koordinaten 32 U 584951 5944996 habe ich das mir bekannte Schild mit der Aufforderung zum verbleib auf den offizielle Wegen wieder mal besucht.
Ich finde es schade, das man immer wieder darauf hinweisen muss das man bei Radtouren und Spaziergängen doch nur die markierten Wege bzw. nur die nicht durch Schranken oder Schilder gesperrten Wald- und Wirtschaftswege benutzt.
Ältere Fotos aus dem Mai 2021 von dieser Fotostelle sind in meinen Blog auf meiner 1.Seite ruhlerhof.de zu sehen.
Bei meiner Radtour im Oktober 2023 bin ich auf meiner Rückfahrt von Eschede nach Lutterloh bin ich auch durch die Ansiedlung Aschauteiche an der Bundesstraße 191 zwischen Breitenhees und Eschede vorbeigekommen.
Hier habe ich an einer Privateinfahrt zwei kleine Meilensteine entdeckt.
Ob diese Meilensteine hier immer gestanden haben oder hierher nachträglich versetzt wurden ist mir nicht bekannt.
Bei meinen Radtour im Mai 2021 bin ich durch Eschede gekommen und habe diese doppelte Fotostelle wieder mal besucht.
Es handelt sich hierbei um die Litfaßsäule auf den UTM-Koordinaten 32 U 583792 5842591 mit Anhänger im Verlauf der Südstraße in Höhe des Abzweiges zur Eichenstraße.
Als erster möchte ich euch die reinigungsbedürftige und für Werbezwecke ungenutzte Litfaßsäule zu zeigen, weil sie eigentlich einen kleinen bunten Farbpunkt im Ort darstellt.
Daneben stand dann noch der alte Werbeanhänger, der scheinbar mal ein Geräteanhänger der Feuerwehr gewesen ist, des Reiterhofes Schlichte aus Eschede jetzt in der Grundfarbe Blau.
Bei meinen Besuch im Oktober 2008 hatte er noch die Grundfarbe rot.
Bei meiner Radtour im Mai 2021 von Lutterloh über Rebberlah nach Eschede habe ich auch folgende Fotostelle in Eschede besucht.
Es handelt sich hierbei um die Start-Station der Magischen-Orte-Tour „Die Drei von der Kreuzung“ auf den UTM-Koordinaten 32 U 583426 5843358 am Abzweig des Albert-König-Straße von der Celler Straße.
Erstellt wurde das Objekt vom Berliner Grafiker Manfred Bofinger (1941 bis 2006), entworfen zu Sylvester 1996 und nach der erfolgreichen Standortsuche am 10. Mai 1998 eingeweiht.
Das Objekt wurde in Gedenken an die drei Escheder Bürger Wille Gries (1931 bis 1992), Rudi Müller (1928 bis 1996) und Franz Sommerfeldt (1899 bis 1991) erstellt, die sich hier immer auf einer Bank an dieser Kreuzung getroffen haben und auch dabei bei örtlichen Bevölkerung beliebt waren.
Hintergrund der Magischen-Orte-Tour war die Kulturtoturismus.Aktion der Samtgemeinde Eschede Mitte der 1990er-Jahre.