In diesen Blog möchte ich euch zwei verschiedenen Bunker als Beispiele für die noch vorhandenen Bauten im ehemaligen Sperrzeugamt Starkshorn bei Unterlüß zeigen.
Als erstes möchte ich euch noch ein paar Fotos von den intakten Bunker aus meinen Video zeigen.
In Gebiet des Sperrzeugamtes Starkshorn wurde im 2.Weltkrieg Munition und Minen für die Deutsche Marine hergestellt.
Als zweites möchte ich euch noch ein paar Fotos von einen Bunker zeigen, bei denen die Decke abgesprengt wurde aber inzwischen sich die Natur den jetzt wieder offenen Raum zurückgeholt hat.
Nachdem 2.Weltkrieg wurden die meisten Bunker gesprengt und die Zufahrten zu dem Sperrgebiet zurückgebaut, bis auf die besonders auffälligen Pforten zu den Sondergebiet.
Seit dem ist dieses Gebiet wegen Gift- und restliche Sprengstoffe nur ein beschildertes Sperrgebiet ohne eine durchgehende Eizäunung, wobei die darauf hinweisenden Beschilderungen an den entsprechenden Zugängen zwischen 2011 und 2017 bzw. auch jetzt schon wieder teilweise fehlen.
Im Jahr 2019 ist man angefangen und hat einige gesprengte Restbunker abgerissen, anstelle hier die Chance zu nutzen daraus ein Anti-Krieg-Denkmal für geführte Führungen zur Geschichte in dieser Region zu machen oder auch der Rande des Sperrzeugamtes mit Infotafel auf die Geschichte dieses Waldgebietes hin zuweisen.
Die Fotos für diesen Blog habe ich im Mai 2024 gemacht.
Nachtrag 28.05.2024:
Nach einen Gespräch mit einen Bekannten habe ich erfahren, das der Rückbau der Bunker und die Sanierung des dortigen Bodens auch zum Schutz des Grundwassers und Trinkwassers für die Orte der Umgebung z.B. der Stadt Celle stattfindet. In Trinkwasser dieser Stadt wurden jetzt auch geringe Spuren von Sprengstoffen gefunden, die auch auf das eingesickerten Regenwasser in diesen Gebiet zurück zu führen sind.