Baumreihe in Schnee

Ich möchte euch heute ein paar Schnappschüsse aus der letzten Woche zeigen.

Es handelt sich hierbei um die Baumreihen zwischen den Feldern auf der Feldlichtung bei den Waldhäusern und gegenüber von Neu Lutterloh an der dortigen Kreisstraße.

Neu Lutterloh wurde in den 1950er-Jahren von Landwirtenbesiedelt, die wegen der Erschließung von Truppenübungsplätzen umgesiedelt wurden.

Brücke Blaue Runde 2026 mit Pferdefurt

Bei meinen heutigen Spaziergang habe ich auch folgende Fotostellen wieder mal besucht.

Das Hauptobjekt ist die kleine Fußgängerbrücke auf den UTM-Koordinaten 32 U 578498 5854022 im Verlauf des ehemaligen blauen Rundwanderweg der ehemaligen Gemeinde Weesen-Lutterloh(jetzt beides Gemeinde Südheide) über den Lutterbach.

Der blaue Rundweg ging vom Wanderparkplatz Lutterloh an der Kreisstraße durch den Wald zum Raakamper Weg in Richtung Weesen und über die Brücke zum Lutterloher Weg nach Lutterlohum dann über den Raakamper Weg und durch einen gekennzeichneten Fußweg durch den Wald zurück zum Wanderparkplatz.

Als zweites die Pferdefurt neben der Brücke durch den Bach.

Bei meinen letzten Besuch war diese Furt noch mit Ästen versperrt und die Reiter sind durch den Bach zur Flachstelle an der Brücke geritten.

Verbogenes Radwegschild Raakamper Weg

Bei meinen heutigen Spaziergang über den Raakamperweg habe ich auch folgende Fotostelle besucht.

Es handelt sich hierbei um das verbogene Pflichtradwegschild mit Zusatzschild der Freigabe für Mofa gegenüber der vergessenen Bank an der ehemaligen Gemeindegrenze von Lutterloh und Weesen.

Scheinbar hatte das Schild einen kleinen Unfall und ist im mittleren Bereich verbogen.

Verladerampe Sperrzeugamt Starkshorn 2024

Bei meiner Geburtstagradtour im März 2024 habe ich diese geschichtsträchtige Fotostelle wieder mal besucht.

Es handelt sich hierbei um die Überreste bzw. Fundamente der ca. 170m lange der Ver- bzw. Umladerampe mit angeschlossenen Gebäude des ehemaligen Sperrzeug-amtes Starkshorn auf der Position 32 U586627 5853526 und war die Schnittstelle zur Bahnstrecke von Uelzen nach Celle.

Ich persönlich habe dieses Objekt im Jahre 2009 zum ersten Mal besucht bzw. für mich entdeckt.

Zu diesen Zeitpunkt stand dieses Objekt noch hinter Zaun einer Schonung.

Das Sperrzeugamt Starkshorn wurde je nach Datenquelle ca. in den Jahren 1937 bis 1941 geplant, gebaut und in Betrieb genommen.


Die Fläche des Sperrzeugamtes gehörte ursprünglich zur Gemeinde Eschede und kam später erst durch einen Flächentausch zur jetzigen Gemeinde Südheide und früheren Gemeinde Unterlüß.


Im Sperrzeugamt wurde Munition und Minen für die Marine hergestellt.

Nach dem 2. Weltkrieg wurden fast alle Bunker (bis auf einen dder mir bekannt und ein zweiter Bunker auf dem oberen Geländeteil) und Gebäude durch die britischen Besatzungssoldaten gesprengt.

Aus diesen Grund ist dieser Bereich auch immer noch bzw. wieder für die Öffentlichkeit gesperrt. Als Grund für die Sperrung wird zur Zeit die Altmunition und restlich mögliche Sprengstoffe, sowie auch Giftstoffe angegeben.


Zwischen 2011 und 2016 fehlten die Warn- und Verbotsschilder an den Zugängen im oberen Bereich der Munitionsfertigung und der untere Bereich mit den technischen Einrichtung ist jetzt als Wildruhezone mit Zugangsverbot gekennzeichnet.

Man hat in den Jahren 2023/2024 angefangen aus Umweltschutzgründen die Bunkerreste abzureißen und hat dabei die Hauptwege und Arbeitsflächen von Munitions beräumt.

Da aber unter den stehenden Baumbestand noch mit Sprengstoffe oder Munitionsreste zu rechnen ist, weil man nach der Aufförstung nach 2. Weltkrieg die Munition nicht entfernt hat, gilt seit dem Sommer 2025 wieder ein strenges Betretungsverbot.


Ich selbst habe auch noch ein paar Fotos aus den Gebiet des Sperrzeugamtes aus dem Jahre 2012 in meinen Archiv.


Weitere Fotos von den Besuchen aus den Jahren 2011 und 2013 sind leider durch eine technische Panne verloren gegangen.


Leider versucht man die Existenz dieser Objekte und deren historischen Bedeutung auch als Mahnmal gegen den Krieg in der heutigen Zeit durch die örtliche Verwaltung vor Ort und den Landkreis Celle zu unterdrücken und damit auch das Bestreben solche Orte langsam in das Reich des Vergessens zu schicken.

Bedauerlicher Weise gibt es bisher weder an der Verladerampe noch an den Grenzen der Sperrzeugamtes Informationstafel über deren Funktion und Geschichte.


Vielleicht wird dies ja in Zukunft nachgeholt, ähnlich wie die Gedenkstätte der Lager für die Fremdarbeiter und KZ-Insassen an der Müdener Straße in Unterlüß.



Die Fotos vom intakten Bunker aus den Sperrzeugamt Starkshorn sind in meinen Blog https://lutterport.de/2025/07/23/intakter-bunker-sperrzeugamt-starkshorn-2025/ sowie https://ruhlerhof.de/2021/08/01/verladerampe-sperrzeugamt-2020/ zu sehen.

Sonnenuntergang im Schnee

Bei meiner Rückfahrt von Arbeit am Mittwoch, den 14. Januar 2026, habe ich in der Höhe des Wanderparkplatzes Kalte Hofstube wieder mal einen Fotostopp gemacht.

Der Grund dafür war der Sonnenuntergang über die verschneiten Felder und dem Wald.

Aber zusätzlich habe ich auch den geräumten und sauberen Radweg zwischen Unterlüß und Lutterloh an der Kreisstraße fotografiert.

Wie schon in anderen Blogs geschrieben, mag ich den Schnee und die Kälte wenn die Hauptwege für Autos, Fahrräder uind Menschen sauber und benutztbar ist.

Bank Treffpunkt

Bei meiner Geburtstagradtour im März 2024 habe ich auch diese Fotostelle in der Nähe von Unterlüß besucht.

Es handelt sich hierbei um eine vom Verkehrsverein auf den UTM-Koordinaten 32 U 586434 5853932 gestiftete Bank an einen Rundweg der ehemaligen Gemeinde Unterlüß.

Die Bank scheint noch in einen sehr guten Zustand, müsste nur einmal richtig saubergemacht werden.

Alter Wanderwegwegweiser 238

Bei meiner Geburtstagrunde im März 2024 habe ich auch diese Fotostelle in der Nähe von Unterlüß besucht.

Es handelt sich hierbei um dem alten Wanderwegweiser auf UTM-Koordonaten 32 U 586649 5854689 an einer Kreuzung an einen Waldweg kurz hinter dem Unterlüßer Friedhof. Über diese Wege und an dieser Kreuzung gingen einmal die ehemaligen Rundwege 2, 3 und 8 der ehemaligen Gemeinde Unterlüß ab bzw. durch.

Bis ca. 2022 stand dieser Wegweiser unter einer Tanne versteckt.

Ich finde es schön das dieser Wegseiser noch steht, auch wenn einige zurecht sagen das man diese Relikte entfernen soll um das Verlaufen im Wald zu vermeiden.

Ellis Gaben

Nach dem das Sturmtief Elli Geschichte ist möchte ich euch noch ein paar Schneebilder vom Sonntag 11. Januar 2026 aus Lutterloh zeigen.

Hier hat es ca. 10 bis 14cm Schnee gegeben und heute am Dienstag wurde sogar der ausserörtliche Radweg geräumt und die Straßen sind wieder gut befahrbar.

Vor diesen Schneeereignis haben wir in Kollegenkreisen über den mehrtägigen Jahrhundertschneesturm über Sylvester 1978/79 gesprochen und unsere persönlichen Erinnerungen an diese Zeit.

Ich kann mich an dieses Ereignis noch sehr gut erinnern, weil mein Vater zu Sylvester immer alle zwei Stunden in Keller von Getreidesilo mussten, bei der damaligen Fa. Chr. Siek am Rundsilo am Eckerrnförder Hafen neben der Holzbrücke, um das Wasser abzupumpen damit die Stromanlage nicht unter Wasser ging.

An den Tagen danach gingen wir ein paar zu meiner Oma zum Pletterberg bei Friedensthal um Sie mit Lebensmittel zu versorgen weil der ca. 100 Meter lange Zugangsweg der Gemeinde 1,5 Meter hoch mit Schnee lag und erts zeitverzögert geräumt wurde.

Vergleichsfotos mit Dekoschnee von meinen Grundstück aus dem Februar 2025 sind in meinen Blog auf meiner 1.Seite ruhlerhof.de zu sehen.

Atelier Meerweh Lindhorst

Bei meiner Radtour im Mai 2023 habe ich diese Fotostelle im Diestener Ortsteil Lindhorst bei Bergen besucht.

Hierbei handelt es sich um das Atelier Meeweh des Künstlers Peter G. Verweij auf den UTM-Koordinaten 32 U 571534 5847631 in den kleinen Wäldchen.

Der Künstler wurde 1941 im Amsterdam geboren und hat sich thematisch der Bekämpfung der Meeresverschmutzung verschrieben.

Er betreibt upcyling in dem, der Künstler gesammlte Getränkedosen, aber auch andere Objekte wie alte Fensterrahmen und Türen zu Kunstobjekte umarbeitet in dem er einen Schlüssel zur Lösung der Meeresverschmutzung einbaut.

Bei meinen Besuch habe ich auch einen Fisch aus einer alten Getränkedose in Blau geschenk bekommen.

Dazu haben wir bei einer Tasse Kaffe uns über die Themen allgemeine Politik, Umwelt- und Meeresschutzes und private Interessen unterhalten.

Ich fand das Gespräch sehr interessant und habe auch die Genehmigung erhalten dort Fotos zu machen und in meinen Blog einzustellen.

Wer das Atelier besuchen will ist telefonischer Voranmeldung willkommen.