Heute möchte ich euch ein Stück Unterlüßer Industriegeschichte aus der Nähe von Hetendorf bei Hermannsburg vorstellen, die ich während meiner Radtour im Juni 2023 besucht habe.

An dieser Stelle ist der vorderste von den vier Kieselgurteichen auf den UTM-Koordinaten 32 U569325 5857412 auf einen Privatgelände.

Gemäß meinen Informationen wurde hier bis 1994 Kieselgur zuletzt abgebbaut und im Kieselgurwerk in Unterlüß mit dem Standort auf der UTM-Koordinaten 32 U 587604 5854962 am Räberweg verarbeitet.

Das alte Verwaltunggebäude wird jetzt als Seniorenwohneinrichtung, sowie die alte Fabrikgebäude des alte Fabrikgelände werden als Werkstätten aber auch als Lager genutzt.

Das Material Kieselgur wurde 1836 zufällig beim Brunnenbau entdeckt und zuerst versuchsweise ohne Erfolg als Dünger oder in der Küche ausprobiert.

Nach der Entdeckung ders Material für die sichere Fertigung von Dynamit bzw. auch nach Hamburger Cholera-Epidemie 1892 entwickelte Berkefeld-Filter des Celler Ingenieur Wilhelm Berkefeld industriell in der Umgebung von Oberohe bzw. Neuohe abgebaut und bis Mitte der 1950-er Jahre in Oberohe auf der UTM-Koordinaten 32 U 582567 5859183 auf dem Gelände des jetzigen Campingplatzes vor der Verlegung der Fabrik nach verarbeitet.

Im Jahre 1994 wurde die Verarbeitung des Kieselgurs in Unterlüß aus Kostengründen eingestellt und das Werk geschlossen.










































