Großsteingrab Siddernhausen 2023

Bei meiner Radtour im September 2023 bin ich von Sülze bei Eversen aus in Richtung Hermannsburg gefahren um diese Fotostelle bei Siddernhausen bzw. Dohnsen wieder mal zu besuchen.

Es handelt sich um das Großsteingrab, welches auf einen Hügel, bei Siddernhausen auf den UTM Koordinaten 32 u 569202 5853339 an einen kleinen Abzweig am Rande des dortigen Verbidungsweges.

Es wurde im Jahre 1977 auf die jetzige Position umgesetzt und die Überreste lagen vorher etwa 500m nördlich im Feld.

Die Entnahme der fehlenden Steine fand wahrscheinlich im 17. oder 18. Jahrhundert statt, weil diese im Acker störten.

Gemäß der Internetseite wikipedia.de ergab die Ausgrabung, dass die ursprünglich 16 Meter lange Kammer aus 20 bis 24 Tragsteinen und etwa acht Decksteinen bestand.

Sie hatte ein Rollsteinpflaster und einen seitlichen Zugang, so dass die Anlage als Ganggrab zu bezeichnen ist.

Die Lücken zwischen den Trag- und Decksteinen waren mit Trockenmauerwerk aus Granit verschlossen.

Wahrscheinlich war die gesamte Anlage ursprünglich von einem Erdhügel bedeckt.

Diese Anlage diente vermutlich mehreren Generationen als Grabstätte.

Die Toten wurden auf den Boden der Grabkammer gelegt und mit ihrem Schmuck, mit Tongefäßen und Geräten des täglichen Gebrauchs für das Weiterleben nach dem Tode ausgestattet.

Ältere Fotos aus dem März 2020 sind in meinen Blog auf dieser Seite zu sehen

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Autor: ruhlerhof

Schöne Grüße aus der Südheide. Ich komme aus der Nähe von Celle und wurde in Eckernförde an der Ostsee geboren. Ich hatte schon einmal Blogs unter den Namen neuesvonschlehonie, dergrossearne usw. auf dieser Seite.

2 Kommentare zu „Großsteingrab Siddernhausen 2023“

  1. In meiner Kindheit besuchte ich oft die sogenannten „Hünengräber“, von denen es in unserer Gegend (Wagrien, Ostholstein) mehrere gab. Eins war ein „Zwillingshünengrab“. Es handelt sich um recht hohe, mit dichtem Buschwerk überwachsene Hügel, die in der wellenförmigen Landschaft (Endmoränen) besondere Merkpunkte bilden. Man sagte, sie seien leergeräumt worden. Niemand kümmert sich um sie.

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  2. Ja, das ist wohl überall so.

    Ich habe es leider auch schon an meinen früheren Wonsitz in der Nähe von Eckernförde erlebt, das diese noch in den 1980er- bzw. 1990er-Jahren mutwillig durch Sprengung zerstört wurden.

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